Lake Mburo Nationalpark

Am Montag ging unsere Fahrt vergleichsweise zügig und weitgehend über befestigte, teilweise sogar vierspurige Straßen von der bergigen Vulkanlandschaft wieder in die Savanne. Kurz nach Mittag erreichten wir unsere traumhaft auf einem Fels gelegene Lodge mit tollem Rundumblick u.a. zum 1,5 km entfernten Lake Mburo Nationalpark. In diesen führte uns am späten Nachmittag eine weitere Pirschfahrt. Neben weiteren, bisher noch nicht gesehen, Antilopenarten konnten wir hierbei vor allem ganz viele Zebras in der untergehenden Sonne bewundern.

Zum Abschluss unserer Reise gingen wir heute früh zum Sonnenaufgang zu Fuß auf Pirsch. Begleitet von einem Ranger sahen wir Antilopen, Warzenschweine und Zebras zwar in ungefähr gleicher Distanz, jedoch dieses Mal eben quasi auf Augenhöhe. Einen der großen Felsen vulkanischen Ursprungs, die den Nationalpark charakterisieren, erklommen wir und hatten von oben nochmal einen beeindruckenden Blick über die weite Landschaft.

Damit hieß es dann auch schon Abschied nehmen von der "Perle Afrikas" und nachdem wie zunächst zum letzten mal den ugandischen Äquator überquert und unser letztes ugandisches Nile-Bier in Flughafennähe getrunken haben, geht es heute Nacht wieder zurück nach Hause.

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Bunyonyi-See

Nach Weckruf vom Kronenkranich, Gezwitscher der Webervögel und anderen im Schilf vor unserer Hütte am Mutandasee konnten wir gestern zur Abwechslung mal bei Tageslicht frühstücken – noch dazu mit wolkenfreiem Ausblick auf 6 der 7 Virungavulkane.

Unser nächstes Ziel war der Bunyonyi-See, der 1950 ü.d.M. liegt. Auf einer seiner zahlreichen Inseln befindet sich unsere Unterkunft, welche wir mit 25 Minuten Bootsfahrt erreichten. Den restlichen Tag verbrachten wir mit einer Inselumrundung (ca. 10 Minuten zu Fuß), Karten spielen und schönem Ausblick auf den See und die umliegenden (Halb-)Inseln.

Heute haben wir einen Ausflug zu bzw mit einer Initiative unternommen, deren Ziel es ist, die Attraktivität der Region der "Gorilla Highlands" über die Tiere hinaus heraus- und die Menschen die hier leben vorzustellen.
Zunächst überquerten wir ein kurzes Stück des Sees paddelnd im Einbaum und besuchten dann bei einer 3,5-stündigen Wanderung eine 50jährige Frau und Mutter von 10 Kindern, die uns verschiedene Handarbeiten zeigte und uns Armbänder aus Papyrushalmen knüpfen ließ, und später einen Heiler, der uns über Kräuter und deren Verwendung erzählte. Auf dem steilen Rückweg bergab konnten wir ein hier aus einer Hirseart (Sorghum) gebrautes Bier probieren, was aber geschmacklich und optisch doch sehr speziell war…

Nach entspanntem Nachmittag auf der Terrasse dürfen auch wir nun gleich das WM-Deutschlandspiel verfolgen.
Auf viele Tore zu unseren Gunsten!

Gorillas!

Nach aktueller Zählung gibt es noch bzw wieder 1000 Berggorillas auf der Welt. (vor 30 Jahren waren es noch knapp die Hälfte) 600 davon im Virunga Nationalpark (Uganda, Ruanda und Kongo) und 400 davon im Bwindi Impenetrable Nationalpark (Uganda). Hier sind aktuell 15 Gorillagruppen an Menschen gewöhnt, eine davon zur reinen Forschung. Zu 14 darf pro Gruppe täglich für eine Stunde eine Gruppe von max. 8 Touristen, begleitet Rangern und "Trackers", die den Aufenthaltsort lokalisieren sowie bewaffneten Wildhütern und Einheimischen zur Unterstützung. Die Dauer der Touren durch den teils unwegsamen Urwald sind sehr unterschiedlich.Das Interesse durch Touristen und die Beiträge der "Permits" sind ein wichtiges Signal und Unterstützung für die Bevölkerung, sich für den Erhalt unserer stark bedrohten nächsten Artgenossen und deren Lebensraum einzusetzen.

Nach zwei Stunden Fahrt zum Rangerposten, dem unsere Permits zugeteilt waren, und der Einweisung konnte unsere Tour um 8.45 Uhr starten. Dank strahlend blauem Himmel und Sonnenschein präsentierte sich uns der tropische Urwald in seiner ganzen Pracht. Zunächst gingen wir über Trampelpfade, bald "mittendurch", nachdem unser Guide mit der Machete einen schmalen Durchgang frei geschlagen hatte. Beim steilen hoch und runter über Wurzeln, weichem Urwaldboden, durch Bachläufe und sumpfige Stellen erwiesen sich unsere "Porter" (Gepäckträger) schnell als hilfreiche "Supporter" (Unterstützung) um den richtigen Tritt zu finden und immer wieder eine helfende Hand zu reichen.

Nach ca 1,5 Stunden kamen uns unsere beiden vorangegangenen Spurensucher entgegen und kurz darauf sahen wir den mächtigen Silberrücken "unserer" Gorillagruppe. Immer wieder gab er uns den Blick auf 3-4 seiner Weibchen und 2 Babygorillas frei und wir konnten die Tiere für ca. 45 Minuten beobachten während sie aßen und auf dem Boden fortbewegten. Vor allem das jüngste der Familie war zu herzig, auch wie es immer wieder auf dem Rücken seiner Mutter ritt…
Als es plötzlich auch hinter uns raschelte, hieß uns unser Guide still am Wegrand stehen zu bleiben und zu warten bis die Nachzüglerin, eine Gorilladame ca. 50 cm an uns vorbei ging und zu ihrer Gruppe aufgeschlossen hatte.
Irgendwann verschwand dann die ganze Familie im dicht bewachsenen Hang und unsere Zeit in der Nähe der Tiere war damit leider viel zu früh vorbei. Beim essen unseres mitgebrachten Lunchpakets konnten wir dann noch beobachten wie leichtfüßig der Silberrücken einen riesigen Baum hoch kletterte um oben Früchte zu pflücken.

Dank unserem kurzen Weg bei der Tour können wir nun den Nachmittag in unserer Lodge am See genießen und das heutige so eindrucksvolle Erlebnis nachklingen lassen.

(ein Foto ist beim hiesigen Internet leider das höchste der Gefühle)

Nilpferdbaby & Vulkanpanorama

Die Weiterfahrt am Mittwoch ging in den Süden des riesigen Nationalparks und dort um die Mittagszeit nochmal für eine Runde auf die Pirsch auf der Suche nach den Löwen, die in den Feigenbäumen liegen und die es so nur hier gibt. Leider hatten wir diesmal dabei kein Glück. Dafür sahen wir neben den alten Bekannten ein noch keine vier Wochen altes Nilpferdbaby, das mit seiner Mutter am Rande eines Wasserlochs stand. Nach weiterer Fahrt über holprige Straßen durch abwechslungsreiche Landschaften erreichten wir unsere Unterkunft für die kommende Nacht mit Blick auf imposante Regenwaldhänge, betrieben von einem lokalen Projekt der Gemeinde.

Am Donnerstag fuhren wir weiter entlang des Bwindi Nationalparks, von 1600 m ü.N. bis zu 2600 m ü.N.. Heute ohne Tiere (außer Paviane und andere Affen am Straßenrand) dafür spektakuläre Panoramablicke in die unterschiedlichen Berg- und später Vulkanlandschaften der Virungaberge.
Den Tag schlossen wir mit einer idyllischen Bootsfahrt zum Sonnenuntergang direkt von unserer Bilderbuchlodge direkt am Mutandasee mit herrlichem Vulkanpanorama begleitet von Kronenkranich, Ibisen & Co ab.

Schimpansen & Pirschfahrt im Queen Elizabeth Nationalpark

Bei unserem zweiten Schimpansentracking war schon der Ort ein ganz besonderer. Erst beim Erreichen in der weitläufigen Savannenlandschaft erkennbar zieht sich die Kyambura-Schlucht 16 km hin, ist an der breitesten Stelle 300 m breit, 60-100 m tief und ist mit Wald bewachsen. Durch die Erosion bedingt wurde die Schlucht über die Jahre nicht nur Durchgangsweg sondern zum zwischenzeitlich abgetrennten Lebensraum einer Schimpansenfamilie. Ihr gehören 26 Tiere und 3 Neugeborene an. Dank fachmännischer Begleitung wählten wir den richtigen Zugang in die Schlucht hinab und entdeckten bereits nach kurzer Zeit die ersten schwarzen Fellknäule in den Bäumen. Wir durften eine ganze Weile in der Nähe der ca. 10 Tiere verbringen. Zunächst während sie sich in den Baumwipfeln und Astgabeln vom Frühstück erholten und dann nach und nach zum Boden kamen, auf Wurzeln trommelten und laut rufend um Weibchen warben, sich gegenseitig lausten oder von Ast zu Ast schwangen – alles in der besonderen Atmosphäre, die die afrikanische Sonne durch die Blätter in die Schlucht hinein erzeugte.

Nachmittags stand eine weitere Pirschfahrt auf dem Programm, die eher entspannt und ohne neue spektakuläre Entdeckungen verlief. Wir sahen wieder verschiedene Antilopenarten, Warzenschweine, Büffel und von weitem Elefanten, sowie Flusspferde, die sich in Schlammlöchern abkühlen. Dazwischen stoppten wir mit Blick auf einen Salzwasserkratersee an dessen Ufern Salz gewonnen wird und auf dem sich Flamingos aufhielten.

Queen Elizabeth Nationalpark – 1. Tag

Nach Weiterfahrt am Vormittag erreichten wir mittags unsere wunderschön gelegenen Lodge direkt am Georgesee. Unser kurzes Sonnenbad in der Mittagssonne wurde von vielen bunten Vögeln und dem eindeutigen Schnauben von nahen Flusspferden begleitet.
Als ersten Ausflug in den Queen Elizabeth Nationalpark stand eine Bootsfahrt auf dem Kazingakanal der den Georgesee mit dem Edwardsee verbindet auf dem Programm, nach dem wir zunächst den Äquator überquerten. Bereits bei der Anfahrt durch die bilderbuchmäßige Savannenlandschaft zeigte sich mal wieder in unmittelbarer Nähe zur Straße ein einzelner Elefant. Kurz vor Ankunft beim Bootsanleger konnten wir an den Ufern von Edwardsee und dem Kazingakanal kleine und große Gruppen Büffel, Elefanten und Nilpferde ausmachen. Während der Bootsfahrt sahen wir direkt am Ufer schwarz-weiße Eisvögel, Fischadler, Komorane, Ibise, Pelikane, Marabus und andere Vögel;
zwei einzelne Elefanten, vier Krokodile, ein Nilwaran und unzählige Büffel und Nilpferde.
Es ist echt unglaublich toll, wie viele Wildtiere wir hier aus nächster Nähe bewundern können.

Gleich auf der Rückfahrt hat uns der Weg mitten durch eine große, weitläufige Elefantenherde geführt und es hat durchaus der Erfahrung und Ruhe unseres Fahrers bedurft, in den richtigen Momenten langsam vor und auch mal wieder ein Stück zurück zu fahren, damit wir sicher die imposanten Tiere in der Abendsonne genießen konnten. Und nach zwei einzelnen Warzenschweinen wurde der bereits schwindende Tag mit einer Hyäne direkt am Wegrand gekrönt.

Zu guter Letzt haben uns dann eben beim Abendessen etliche Nilpferde auf der Wiese vor der Terrasse Gesellschaft geleistet, die dorthin nachts zum grasen kommen…

„Achtung Elefant!“ & Schimpansen im Kibale Forest Nationalpark

Die Weiterfahrt am Samstag führte uns entlang der "Blue Mountains" Richtung Süden durch wechselnde, aber stets saftig grüne Vegetation. Je weiter wir kamen desto mehr konnten wir sehen, dass es den Menschen hier besser geht, was vor allem darauf zurück zu führen ist, dass im Norden des Landes bis 2005 Bürgerkrieg herrschte. Mit Zwischenstopp bei einem lokalen Markt erreichten wir abends unsere Lodge nahe Fort Portale, dem Tor zum Ruwenzorigebirge auch Mondberge genannt. Die schön angelegte Kluges Guest Farm wird von einem deutschen Ehepaar geführt.

Auch heute ging es wieder vor Sonnenaufgang los und unsere Anfahrt zum Schimpansen Tracking im Kibale Forest wurde von einem ganz besonderen Wildwechsel gekrönt: plötzlich stand da ein ausgewachsener Elefant auf der Straße… Mit ausreichend Abstand könnten wir beobachten wie drei Tiere gemütlich die Straße überquerten und wieder im Wald verschwanden. Als es weiter im Gebüsch raschelte folgten noch eine Elefantenkuh gefolgt von ihrem Nachwuchs. Das ganze ist auch hier in der Region alles andere als ein alltägliches Spektakel!

Und wohl Dank der Elefanten trafen wir auch bei der anschließenden Tour begleitet von einem Ranger schon nach ca. einer halben Stunde auf den ersten Schimpansen, der mit lautem Gebrüll seine Familie vor den Elefanten warnte. Er lief vor uns durch den Wald und es machte fast den Anschein als warte er darauf, dass wir ihm folgen bis er (nach für ihn ausreichend zurück gelegter Strecke) die geeignete Stelle fand um es sich zwischen ein paar Zweigen gemütlich zu machen. Wir konnten ihn eine Weile bei verschiedenen Posen beobachten und auch weitere Tiere in den entfernten Baumwipfeln sehen.

Im weitläufigen Gebiet leben mehrere Schimpansenfamilien (je ca. 120 Tiere) von denen einige zu Forschungszwecken begleitet werden und zwei Gruppen so an Menschen gewöhnt sind, dass Touristen in begrenzter Anzahl in ihre Nähe geführt werden und dabei über die Tiere und deren Lebensraum erfahren können.

Zum Mittagessen bekamen wir ugandische Spezialitäten. Im Rahmen eines "community projects" gab es neben dem Nationalgericht "Matoke" (im Bananenblatt gedämpfte Kochbananen) bzw dazu verschiedenen leckere Gerichte mit Rindfleisch, Avocados, Bohnen, Erbsen, Grünkohl, wildem Spinat, Kürbis, Süßkartoffeln und mehr – alles direkt vor Ort angebaut.

Nachmittags stand eine Tour zu Fuß durchs Sumpfgebiet an und wir konnten etliche bunte Schmetterlinge, verschiedene große Vögel (u.a. ein Kranichpaar, dem hiesigen Nationaltier), Paviane auf dem Weg und diverse andere Affen in den Büschen und Bäumen sehen.

Murchison Falls Nationalpark

Nach kurzer Nacht bei Grillenzirpen, Froschquaken und – laut meinen Mitreisenden – auch Flusspferdschmatzen starteten wir vor Sonnenaufgang unsere Pirschfahrt im Norden des Nationalparks. Bereits beim Warten auf die Fähre zum überqueren des Nils zeigte sich uns ein Flusspferd im nahen Uferbereich. Auf der anderen Seite begrüßte uns ein Pavian und nachdem Dach von unserem Fahrzeug geöffnet und Ranger zugestiegen waren, trafen wir bereits nach wenigen Metern auf den ersten Buschbock der sich am Wegesrand präsentierte und kurz danach auf die ersten beiden Giraffen. Bei der 3,5-stündigen Fahrt durch die saftig grüne Savannenlandschaft gab es quasi keinen Moment, in dem nicht irgendwo ein Tier zu sehen war. Nach Herden und Einzeltieren unterschiedlicher Antilopenarten, Büffeln und Warzenschweinen konnten wir mehrere große Gruppen der nur noch in Uganda lebenden Rothschildgiraffe sehen. Die imposanten und so würdevollen Tiere kreuzten teilweise nur wenige Meter vor unserem Auto den Weg. Neben etlichen bunten Vögeln trafen wir dann zum Abschluss der beeindruckenden Fahrt noch auf eine Elefantenherde aus der Nähe.

Nach kurzer Mittagspause ging es direkt wieder zum Nil, diesmal im Boot Flussaufwärts. Am Ufer konnten wir mehr Nilpferde, nochmals eine Herde Elefanten, eine einzelne Giraffe, Eisvögel, Bienenfresser und Fischadler sehen. Ein Stück vor den dem Park namensgebenden Murchison-Wasserfällen stiegen wir aus und wanderten mit spektakulären Aussichten auf die gewaltigen Wasserfälle ca. 1 Stunde zum „Top of the falls“, wo uns unser Reiseleiter und unser Fahrer zur Rückfahrt zur Lodge erwarteten.

Von den Nashörnern zu den Flusspferden

Von Entebbe fuhren wir am Donnerstag Richtung Norden zunächst durch den morgendlichen Berufsverkehr von Kampala, der Hauptstadt Ugandas und dann weiter teils über buckelige Lehmstraßen, großteils aber auf relativ gut ausgebauten Straßen durch sich wandelnde Landschaft.

Mittags trafen wir beim Ziwa Rhino Sanctuary ein, ein Projekt in dem die in Uganda ausgestorbenen Nashörner gezüchtet und in Zukunft wieder ausgewildert werden sollen – in den Regionen, in denen sie einst gelebt haben und die heute Nationalparks sind. In einem weitläufigen Gebiet von 7000 Hektar leben die zwischenzeitlich 22 Tiere quasi wild, unter Beobachtung von Rangern. Gemeinsam mit einem Rangern wurden wir zunächst in die ungefähre Nähe zu einem aktuellen Aufenthaltsort von Nashörnern gefahren und folgten diesem dann, nach vorheriger Sicherheitseinweisung in die Buschlandschaft. Relativ bald stießen wir auf erste Spuren – Nashornkot und niedergetrampeltes Gras – kurz darauf auf Nashorndame Bella und ihren zweijährigen Sohn. Den gewaltigen Tieren folgten wir dann mit einigem Abstand etwa eine Stunde auf ihrem Weg durch den Busch und konnten die beiden aus unterschiedlichen Blickwinkeln meist jedoch von hinten beobachten. Mutter und Sohn verbringen ihre letzten Wochen miteinander, da Bella im August wieder Nachwuchs erwartet und junge Nashörner spätestens dann und auch gewöhnlich nach zwei Jahren eigene Wege gehen.

Den restlichen Tag ging unsere Fahrt weiter bis zum Murchison Falls Nationalpark und unserer Lodge direkt am Nil.
Meine Vorstellung hier direkt am Abend Flusspferde beobachten zu können wurde durch die Anweisung nachts unsere Zelthütten nicht zu verlassen schnell enttäuscht. Auch nach dem Abendessen durften wir nur in Begleitung zurück zum Zelt, da sich die Flusspferde nachts gerne auf dem Gelände und zwischen den Unterkünften bewegen.

Dafür sollte der nächste Tag umso tierischer werden…

In Entebbe und Bootsfahrt zum Schuhschnabel

Nach langer Anreise – umsteigen in Brüssel und Zwischenlandung in Kingali – sind wir gestern Abend spät in Entebbe angekommen. Am Flughafen hat unser ugandischer Reiseleiter Julius die 8er Reisegruppe empfangen. In unserer nahen Unterkunft mit Blick auf den Victoriasee (zumindest bei Tag) konnten wir uns direkt mit einem ersten "Nile"-Bier auf die Reise einstimmen.

Heute stand ein Ausflug in die Mabamba Wetlands, einer Bucht im Victoriasee an. Jeweils zu dritt wurden wir durch die mit Papyrus und Schilf dicht bewachsene Sumpflandschaft geschippert, vorbei an bunten Wasserlilien und vor allem vielfältigen Vögeln. Neben mehreren flinken Eisvögeln präsentierte sich uns der seltene und imposante afrikanische Schuhschnabel sehr geduldig.

Ein spätes Mittagessen bekamen wir nach holpriger Rückfahrt über unbefestigten Straßen in einem idyllischen Strandrestaurant direkt am Victoriasee.