Bunyonyi-See

Nach Weckruf vom Kronenkranich, Gezwitscher der Webervögel und anderen im Schilf vor unserer Hütte am Mutandasee konnten wir gestern zur Abwechslung mal bei Tageslicht frühstücken – noch dazu mit wolkenfreiem Ausblick auf 6 der 7 Virungavulkane.

Unser nächstes Ziel war der Bunyonyi-See, der 1950 ü.d.M. liegt. Auf einer seiner zahlreichen Inseln befindet sich unsere Unterkunft, welche wir mit 25 Minuten Bootsfahrt erreichten. Den restlichen Tag verbrachten wir mit einer Inselumrundung (ca. 10 Minuten zu Fuß), Karten spielen und schönem Ausblick auf den See und die umliegenden (Halb-)Inseln.

Heute haben wir einen Ausflug zu bzw mit einer Initiative unternommen, deren Ziel es ist, die Attraktivität der Region der "Gorilla Highlands" über die Tiere hinaus heraus- und die Menschen die hier leben vorzustellen.
Zunächst überquerten wir ein kurzes Stück des Sees paddelnd im Einbaum und besuchten dann bei einer 3,5-stündigen Wanderung eine 50jährige Frau und Mutter von 10 Kindern, die uns verschiedene Handarbeiten zeigte und uns Armbänder aus Papyrushalmen knüpfen ließ, und später einen Heiler, der uns über Kräuter und deren Verwendung erzählte. Auf dem steilen Rückweg bergab konnten wir ein hier aus einer Hirseart (Sorghum) gebrautes Bier probieren, was aber geschmacklich und optisch doch sehr speziell war…

Nach entspanntem Nachmittag auf der Terrasse dürfen auch wir nun gleich das WM-Deutschlandspiel verfolgen.
Auf viele Tore zu unseren Gunsten!

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