Murchison Falls Nationalpark

Nach kurzer Nacht bei Grillenzirpen, Froschquaken und – laut meinen Mitreisenden – auch Flusspferdschmatzen starteten wir vor Sonnenaufgang unsere Pirschfahrt im Norden des Nationalparks. Bereits beim Warten auf die Fähre zum überqueren des Nils zeigte sich uns ein Flusspferd im nahen Uferbereich. Auf der anderen Seite begrüßte uns ein Pavian und nachdem Dach von unserem Fahrzeug geöffnet und Ranger zugestiegen waren, trafen wir bereits nach wenigen Metern auf den ersten Buschbock der sich am Wegesrand präsentierte und kurz danach auf die ersten beiden Giraffen. Bei der 3,5-stündigen Fahrt durch die saftig grüne Savannenlandschaft gab es quasi keinen Moment, in dem nicht irgendwo ein Tier zu sehen war. Nach Herden und Einzeltieren unterschiedlicher Antilopenarten, Büffeln und Warzenschweinen konnten wir mehrere große Gruppen der nur noch in Uganda lebenden Rothschildgiraffe sehen. Die imposanten und so würdevollen Tiere kreuzten teilweise nur wenige Meter vor unserem Auto den Weg. Neben etlichen bunten Vögeln trafen wir dann zum Abschluss der beeindruckenden Fahrt noch auf eine Elefantenherde aus der Nähe.

Nach kurzer Mittagspause ging es direkt wieder zum Nil, diesmal im Boot Flussaufwärts. Am Ufer konnten wir mehr Nilpferde, nochmals eine Herde Elefanten, eine einzelne Giraffe, Eisvögel, Bienenfresser und Fischadler sehen. Ein Stück vor den dem Park namensgebenden Murchison-Wasserfällen stiegen wir aus und wanderten mit spektakulären Aussichten auf die gewaltigen Wasserfälle ca. 1 Stunde zum „Top of the falls“, wo uns unser Reiseleiter und unser Fahrer zur Rückfahrt zur Lodge erwarteten.

Advertisements