Rund um Bukittinggi

Für gestern Vormittag hatte unser Reiseprogramm eine Canyonwanderung vorgesehen. Unser lokaler Guide holte uns direkt am Hotel ab und wir spazierten zunächst durchs Wohngebiet, wobei wir mal wieder des öfteren für Fotos mit Einheimischen aufgehalten wurden. Nachdem Kathrin erzählte, dass sie Lehrerin ist, machten wir spontan einen Abstecher zur nahen Junior High-school, an der Kathrin direkt 10 Minuten Englisch in einer Klasse unterrichten durfte und uns der Schulleiter auf eine Tasse Tee in seinem Büro empfing.
Danach ging es 1000 Stufen abwärts, durch Reisfelder, Dschungeldickicht, über und durch den Fluss, vor allem zwischen den gewaltigen Wänden der Schlucht hindurch und zum Schluss wieder steil hinauf. Oben angekommen – wieder mal rechtzeitig zum einsetzenden Regen – konnten wir uns beim Einkauf beim dortigen Silberschmied erholen, bevor Doli uns mit dem Auto zurück in die Stadt brachte.
Nachmittags nahm er uns hier mit zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt: einem Glockenturm (Geschenk der niederländischen Königin), einem früheren Fort der Holländer und dem lokalen Markt.

Heute hatten wir uns für einen Ausflug ins Harau Valley entschieden, welches wir mit 1,5 Stunden Autofahrt erreichten. Ein idyllisches Fleckchen mit Reisfeldern, Kakaoplantagen und Kokospalmen, umsäumt von beeindruckenden Felswänden gespickt mit einzelnen Wasserfällen. Hier wären wir gerne im charmanten Homestay etwas länger geblieben.
Auf dem Rückweg haben wir uns zum Lunch der lokalen Küche gestellt. Typisch für die Pandangküche werden alle Speisen, die die Küche zu bieten hat in Schälchen auf den Tisch gestellt, man wählt aus und der Rest kommt zurück in den Topf… Wir haben uns gegen (deutlich erkennbaren) Goldfisch am Stück, Hühnerfußsuppe, Panzen und ähnliches entschieden.
Das Jackfruit-Gemüse, Beef Rendang (in Kokosmilch) und vor allem Beef Sambal haben allerdings auch – zur Erheiterung des Restaurantteams – die Grenzen der für uns erträglichen Schärfe erreicht.

Zum Abschluss unserer Tour verkosteten wir Kopi Luwak (= der"Katzenkaffee") aus dem Dschungel Sumatras, bekamen dessen gesamten Vorzüge erklärt und erhielten direkt noch eine Gesichtsmaske aus dem Kaffeesatz – "besser als Botox".

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