Tangkahan – nächste Station im Dschungel

Am Donnerstag wurden wir von unserem Fahrer um 9 Uhr am Hotel abgeholt und sind knapp drei Stunden, weitgehend über holprige Schotterpiste durch Palmölplantagen zu unserer nächsten Station gefahren. Die Siedlung Tangkahan ist aus einer erfolgreichen Protestbewegung gegen die Abholzung des dortigen Regenwalds entstanden und bietet nun dort "Öko-Tourismus" an. Über eine Hängebrücke über den Fluss erreichten wir mit Hilfe von Gepäckträgern unsere Unterkunft und verbrachten den restlichen Tag mit Abkühlung am Fluss – wobei vor allem Kathrin zur Attraktion für eine Gruppe von ca. 15 um die 20-jährigen Mädels und Jungs aus dem Norden Sumatras und in interessierte Gespräche verwickelt wurde – und lesen in der Hängematte auf unserer Veranda mit Blick ins Dschungelgrün und darin turnende Affen.Vorgestern stand wieder "Tubing" auf dem Programm. Nach 20 Minuten Fußweg hatten wir (zusammen mit einer holländischen Familie) dieses mal jeder einen einzelnen großen Gummireifen zur Fortbewegung auf dem Fluss. Ca 40 Minuten ließen wir uns darin meist gemächlich, hin und wieder über Stromschnellen auch etwas schaukeliger entlang der Dschungelkulisse treiben. Dann ging es ein Stück im Seitenarm zu Fuß zu einem anschaulichen Wasserfall, an dem wir auf Steinen, auf Farnblättern geschmückt mit üppigen Blüten unser Mittagessen serviert bekamen, bevor es weitere 30 Minuten auf dem Wasser weiter ging. Auf dem Rückkehr zur Unterkunft sind wir unter anderem durch ein traditionelles Dorf und vorbei an der hiesigen Englischschule für die Kinder gekommen. Rechtzeitig vorm nachmittäglichen Tropenschauer waren wir zurück unter dem Dach unserer Terrasse und konnten so den Tag wieder entspannt ausklingen lassen.

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