Ho Chi Minh Stadt | Saigon

Unsere Busfahrt inklusive Ausreise aus Kambodscha und Einreise nach Vietnam am Samstag verlief eher zäh, so dass wir erst am frühen Abend in Ho Chi Minh Stadt eingetroffen sind. So blieb nur kurz Zeit für ein letztes gemeinsames essen – vietnamesische Nudelsuppe im Restaurant, in dem 2000 auch Bill Clinton gespeist hat – und einen kurzen Abstecher auf den Markt, bevor Isas und Kathrins Heimflug anstand.

Schon im Vorfeld hatte ich mich entschieden, die touristischen Sehenswürdigkeiten auf eine zukünftige Vietnamreise zu vertagen. So habe ich mich an meinem letzten Reisetag im weiteren fußläufigen Umfeld unseres zentral gelegenen Hotels bewegt und zwischen ein paar Empfehlungen von Isa, Kathrin, Google und TripAdvisor treiben lassen. Mit keinen bestimmten Erwartungen her gekommen, hat mich die Stadt – nicht nur dank etwas über 30 Grad, Sonnenschein und kaum Wolken – richtig begeistert. Vieles am Stadtbild und der Atmosphäre hat westliche Züge und mich an London oder New York erinnert und trotzdem ist überall noch viel asiatischer Charme zu erkennen. Es gibt unzählige tolle Läden, Boutiquen, Cafés und ähnliches, so dass ich zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen zusätzlich spontane Tee- bzw Iced Coffee-Pausen einlegen "musste". 8-) Das Überqueren der Straßen voller Autos und Mofas gleicht übrigens früherem "Frogger" spielen im fortgeschrittenen Level.
Nach Sonnenuntergang vom 52. Stock und letztem Curry hat mir dann auch nochmal die Taxifahrt zum Flughafen gezeigt, dass es hier noch etliche besuchenswerte Ecken in der Stadt gibt…
Ho Chi Minh Stadt war also durchaus ein krönender Abschluss unserer Kambodschareise!

"Eine Reise hört nicht am Ziel auf.
Ein Stück von uns wird im Geiste immer weiterreisen."
– Andreas Bechstein

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