Kampong Cham

Früh morgens sind wir gestern mit einem öffentlichen Bus in Siem Reap aufgebrochen und um die Mittagszeit in Kampong Cham in unserem Hotel direkt am Mekong (Zimmer inkl. Flussblick) angekommen.

Nachmittags sind wir mit dem Rad zur einer beeindruckenden Bambusbrücke gefahren. Diese verbindet die Koh Paen Insel im Fluss mit dem Festland. Das außergewöhnliche an ihr ist, dass sie jährlich in der Regenzeit zerstört und komplett neu aufgebaut wird. Die Brücke wird von Fahrrädern, Mofas, Autos und Pferdegespannen befahren.

Die Insel selbst ist üppig grün. Es gibt traditionell gebaute Häuser und die ein oder andere Pagode. Die Bewohner bauen hier u.a. Mais, Mangos, Bananen, Papayas, Pomelos und Jackfruit an. Bei einer sehr entspannenden Tour über die Insel hatten wir auch direkt die Gelegenheit einige frisch geerntete Früchte zu genießen.
Pünktlich zum malerischen Sonnenuntergang waren wir wieder auf der Brücke für den Rückweg.

Abends kamen wir in den Genuss außerhalb der Stadt privat bei einer Familie zu essen, die dies nach Vorbestellung für Gruppen anbietet – in traditioneller Weise auf dem Boden sitzend.

Den heutigen Vormittag haben wir mit ausführlichem Frühstück (dank der französischen Kolonialzeit gibt es hier übrigens Baguette) und Bummel durch die Stadt und über den Markt der Einheimischen verbracht. Eines der exotischen Highlights war die Marktverkäuferin, die einen ruhigen Moment genutzt hat, um genüsslich an ihrer fritierten Spinne zu knabbern…

Advertisements