Ranthambore-Nationalpark

Die Tigersichtung war leider erfolglos. Weder bei der Fahrt zu altem Fort und Hindu-Tempel im Park vorgestern, noch bei den beiden gestrigen, planmäßigen Safaritouren, noch bei der zusätzlich gebuchten heute kamen wir in das erhoffte Glück eines der 58 registrierten Tiere zu sehen. Nur fünf aus unserer Gruppe waren gestern erfolgreich, einen sich räkelnden Tiger aus nächster Nähe beobachten zu können. Mit der heutigen Tour haben wir ein Tier mit Jungtier knapp verpasst, was die Fotos der anderer Tigertouristen vor Ort und die Überreste vom Frühstück der Tiger bezeugen konnten.

Dennoch haben wir viele andere Tiere in der interessanten felsigen Landschaft gesehen:
Unzähligen Axishirsche (der "Bambi"-Hirsch), Sambarhirsche, Pfauen, Hanuman-Languren (Affen) und gelegentlich Antilopen und Gazellen standen vor uns unbekümmert in unmittelbarer Nähe am Wegrand, grüne Papageien und bunte Wanderbaumelstern flogen ständig durch die Bäume und drei Krokodile räkelten sich am Rand eines Wasserlaufs. Der Höhepunkt war gestern dann ein großer Lippenbär, der gerade in Begriff war zwei Sambarhirschkühe anzugreifen, welche dann aber doch davon spaziert sind.

Alles in allem zum Start ins neue Jahr also auch ohne Tiger zwei schöne Tage in der indischen Natur. Und jeweils auf der Fahrt zu und von den Touren sind wir durch das morgendlich erwachende und nachmittäglich umtriebige Dorfleben gekommen und dazwischen konnten wir in unserer großzügigen Hotelanlage Sonne tanken (und damit die nächtliche und morgendliche Kälte etwas ausgleichen.)

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