Java | Yogyakarta

Die letzten Tage meiner Reise habe ich in Yogyakarta auf Java verbracht. Die Stadt mit etwas mehr als 500.000 Einwohnern ist bekannt für ihre traditionelle und moderne Batikkunst und Zentrum für Silberverarbeitung Javas. Ideale Voraussetzungen also, um das ein oder andere Mitbringsel zu erwerben. Beim ersten Eindruck doch eher vom asiatisch hektischen Stadttreiben überwältigt, habe ich am zweiten Tag dann die Seitenstraßen mit dem ein oder anderen schönen Laden, Batikwerkstätten und -Galerien sowie netten Cafés und Restaurants entdeckt und von dort Treiben und Atmosphäre genossen. Als Pause vom Trubel hat es sich auch schnell bewährt, mich immer wieder mal ein Stück Weg von einer der unzähligen Fahrradrikschas kutschieren zu lassen. Da bei der indonesischen Variante der Fahrer hinter dem Fahrgast sitzt fühlt man sich quasi mitten im Verkehrsgeschehen und hat doch immer erfrischenden Fahrtwind um die Nase.

Am Mittwoch habe ich mich einem Ausflug ins Umland zu den beiden wichtigste Sehenswürdigkeiten hier angeschlossen. Zunächst zur hinduistischen Tempelanlage Prambanan und weiter zum größten buddhistischen Tempel der Welt – Borobudur. Beides sind faszinierende Anlagen aus dem 9. Jahrhundert und es war beeindruckenden durch so altes und feinteilig gestaltetes Kulturgut zu wandern.
Gestern habe ich mir dann noch den Sultanspalast im Stadtzentrum angeschaut und bin durch den umliegenden und dazu gehörenden "Kraton", quasi ein Dorf innerhalb der Stadt gebummelt, habe letzte Einkäufe getätigt und frischen Mangosaft getrunken.

Nun heißt es Abschied nehmen von 4 Wochen Sonnenschein (mit vernachlässigbaren Unterbrechungen) und quasi Dauer-30-Grad, Frühlingsrollen, gebratenem Reis, Hühnchen-Saté-Spießen und Currys, täglich frischer Papaya zum Frühstück, frischen Fruchtsäften, frischer Kokosnuss und Bintang, alltäglichen Geckos, Fledermäusen und Schmetterlingen in vielen Größen und Farben, tropische Pflanzen und Blumen an jeder Ecke, mehr Mofas als Autos mit trotzdem min. genauso viel Ladekapazität, Pferdekutschen und Fahrradrikschas als ebenso gängiges Verkehrsmittel, spannendes bis kreatives (rote Ampel ist nur ein Vorschlag…) Verkehrsverhalten was so manche Straßenüberquerung zu Fuß zur Herausforderung gemacht hat sowie Gehwegen die gleichzeitig abenteuerlicher Hindernislauf sind, vielen freundlichen und fast immer lächelnden Menschen und Kindern die sich riesig über ein Winken oder Hand einschlagen freuen, tollen Stränden, türkisblauem Meer, Riesenschildkröten, Delfinen und Komodowaranen und so vielem mehr
– von 4 abwechslungsreichen, eindrucksvollen und schönen Wochen in Indonesien.

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