Im Dschungel

Taman Negara – der älteste tropische Regenwald der Welt…

Am Mittwoch ging meine Fahrt zunächst 3 Stunden im Minibus über Land gen Osten und dann 3 Stunden auf dem Fluss durch immer dichter und höher werdenden Wald.
Gesichtete exotische Tiere: bunte Vögel und badende Wasserbüffel.

Auf der dem einen Zugang zum Nationalpark gegenüber gelegenen Uferseite liegt das Dorf in dem der Großteil der Dschungeltouristen unterkommt. Dementsprechend gestaltet sich auch das Programm der meisten, das auch ich vorab gebucht hatte. Ich hab diesmal eine doch eher spartanische Unterkunft erwischt, aber immerhin ohne tierische Mitbewohner.
Die nicht sonderlich abwechslungsreiche Verpflegung fand auf schwimmenden Restaurants statt. Direkt nach dem ersten Abendessen stand der "Nightwalk" auf dem Programm: mit Taschenlampen und vielen anderen Menschen über einen Holzpfad auf Stelzen.
Aber immerhin mit Hilfe unseres Guides – gesichtete exotische Tiere (außer 2 Rehen): Riesen-Tausendfüßler (bis 40cm), Stab-Schrecken, Schwarzer Skorpion, Vogelspinne und eine Fledermaus. Die erst in nächster Nähe am Baum hängend und dann weg fliegend. (Kathrin – das sind die in unserer Tiefgarage winzig im Vergleich…)

Gestern Vormittag sind wir zunächst über den Canopy Walkway/ Hängebrücken von Plattform zu Plattform durch die imposanten Baumkronen und anschließend zu Fuß zu unterschiedlichen Aussichtspunkten gewandert.
Gesichtete exotische Tiere: ein sehr beeindruckender Nashornvogel.

Nachmittags ging es noch ein Stück flussaufwärts zu einem Ureinwohnerdorf. Dessen Volk lebt weitgehend autark im Dschungel als Halbnomaden und es war beeindrucken hier einen kurzen Einblick zubekommen.
Gesichtete exotische Tiere: ein ca. 1,20 m länger Waran.

Nun bin ich heute nach Fahrt mit Boot und Bus zum Zwischenstopp in Kuala Lumpur angekommen. Mein Weg von der Bushaltestelle zur Unterkunft lief nicht auf direktestem Weg. Ich durfte das erleben, was im Reiseführer schon erwähnt und von der Betreiberin meines Hostels später bestätigt wurde: die Malayien tun sich sehr schwer zuzugeben, wenn sie keine Ahnung zu einer Frage (nach dem Weg) haben. Lieber sind sie nett und freundlich und erzählen dir irgendwas. Nachem ich dann mit vollem Gepäck, 2x umsteigen und Fußmarsch in meiner wieder sehr netten Unterkunft angekommen bin, hab ich mit erst mal ums Eck eine Fuß- und Nackenmassage und anschließend leckeres chinesisches Abendessen gegönnt.

…und diese Früchte hatte ich soeben zum Nachtisch:

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